Kommunalwahlen 2014

Wahlaufruf

Oberliezheim, 05.03.2014

Liebe Oberliezheimer, liebe Kesseltaler,

ich habe in den letzten sechs Jahren im Rat hauptsächlich sachbezogene Politik, nicht Parteienpolitik, erlebt. Das ist gut so, das muss auf dieser untersten kommunalen Ebene auch so sein, das soll so bleiben.

Als einzelner kann ich naturgemäß keine Entscheidungen allein herbeiführen. Aber ich kann gute (und manchmal auch dumme) Fragen stellen, um die Sachverhalte für alle zu hinterleuchten und verständlich zu machen und damit die Mehrheit einer vernünftigen Überzeugung herbeizuführen.

Wahlversprechen sind eigentlich schwer zu geben, garantieren kann man wenig bis nichts, die finanziellen Rahmenbedingungen und Spielräume sind allen bekannt, die sich näher mit den Gemeindefinanzen und dem Haushalt auseinandersetzen.

Aber man kann sich einsetzen, um konkrete Themen oder allgemeine Entwicklungen in eine richtige Richtung  zu bringen ("die" richtige Richtung gibt es oft nicht).

Leider finden sich in Wahlprogrammen oder direkten Aussagen von Bewerbern immer wieder Plattitüden und Wunschbehauptungen. Niemand kann es allen recht machen. Interessenskonflikte sind vorhanden und müssen nach moralischen und rechtlichen Kriterien behandelt werden.

Leider ist auch festzustellen, dass anstatt mit sachlichen Inhalten gerade in letzter Zeit mit Denunzierungen, Fehlinterpretationen oder auch einfach dem Weglassen von Wahrheiten auf Stimmenfang gegangen wird. So etwas disqualifiziert einen Bewerber, egal ob für die Stelle als Bürgermeister oder als Gemeinderat. Lasst euch nicht auf dieses Niveau herunterziehen.

Wer behauptet, als „echte Alternative“ die Interessen der Bürger gegenüber der Verwaltung zu vertreten, der verkennt, dass es auch Aufgabe des Rates ist, die Gemeinde professionell zu verwalten und manchmal auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Der Rat ist hier auch oft Anwalt und Vertreter aller Bürger der Großgemeinde gegenüber Einzelnen oder Gruppen.

„Ja-Sagertum“ würde bedingen, dass nicht um Entscheidungen gerungen wird. Viele Sitzungen dauern aber oft gerade deswegen so lange, weil wir es uns nicht leicht machen. Wenn allerdings aus reiner Opposition heraus agiert werden soll, so können wir das hier in der Gemeinde nicht brauchen.

Es ist auch wichtig, dass Themen klar auf den Tisch kommen, sachlich angesprochen werden und nicht unausgesprochen für schlechte Luft sorgen. Auch dafür sind wir Vertreter und Ansprechpartner vor Ort da.

Deshalb: Geht zur Wahl ! Damit wird das Ergebnis repräsentativ und die Menschen, welche sich für Euch und für dieses Ehrenamt einsetzen, fühlen sich bestätigt und ermutigt.

Euer Peter Sporer

P.S. Ach ja: Und gebt der WGO alle Eure Stimmen

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